21. Tag: Von der Zebrabar nach Dakar, 14.01.2018

An diesem Tag können wir uns entspannen, zumindest bis um 16.00 Uhr unser Taxi nach Dakar zum neuen Flughafen fährt. 
Die Taxifahrt war dann noch unerwartet spannend. Nachdem unser Taxifahrer ein Fahrzeug der Gendarmerie überholt hatte, wurden wir heraus gewinkt und mussten in die nächste Stadt mitfahren. Dort wurde unser Taxifahrer auf der Gendarmerie festgehalten. Dann wurden auch wir in den Innenhof der Gendarmerie gebracht. Dort konnte uns zum Glück ein Englisch sprechender Polizist weiterhelfen und ein neues Fahrzeug organisieren, ein uralter Kombi. Wir fuhren noch gefühlt ewig lange in der Nacht in Richtung Dakar, bemerkten aber auch, dass wir nicht so recht Vorwärts kamen. Am Flughafen waren wir kurz vor 22.00 Uhr unser Flug ging um 22.40 Uhr. Das war nicht rechtzeitig, so dass wir unseren Flug verpassten. Zum Glück konnten wir gegen 23.00Uhr einen Flug vier Stunden später buchen, der uns letztlich über Lissabon nach Stuttgart brachte.

20. Tag: Fahrt an die senegalesische Grenze, 13.01.2018

Die letzte Etappe vor Abgabe der Autos fordert uns und dem Material noch einmal alles ab. Schlaglöcher so groß wie Kleinwagen, 40 cm tiefe Absätze auf der Straße und immer wieder Gegenverkehr machen die 300 km zu einer aufregenden aber auch langwierigen Fahrt. Die letzten 100 km gibt es dann gar keinen Asphalt mehr. Es ist nur mehr eine Rüttelpiste mit großen Schlaglöchern am Senegalriver entlang. Wir sehen jede Menge Vögel im Diawling Nationalpark – Mauretanien. Flamingos, Schwarzstörche, Schwarzmilane, Pelikane, usw.  Beim Fahren ist höchste Konzentration gefordert. An der Grenze bei Diama lassen wir unsere verkauften Fahrzeuge zurück und fahren mit dem Bus zu Zebrabar bei Saint Louis.

19. Tag: Nouakchott, 12.01.2018

In Nouakchott machen wir eine Stadtrundfahrt mit dem Taxi. Unser Organisator rät uns keine Kameras mitzunehmen. Muslimen lassen sich hier nicht wirklich fotografieren. Alle Fahrzeuge zusammen haben einen ca. Erlös von 22.350 Euro erbracht. Unser Fahrzeug wurde für 800 Euro verkauft, welche dem Kinderhaus zu Gute kommen.

18. Tag: Fahrt nach Nouakchott, 11.01.2018

Vom Strand weg sehen wir zwar die Vogelschwärme, aber leider nur aus dem fahrenden Auto. Wir sind seit Mauretanien in der Kolonne unterwegs. Wir fahren durch Dörfer, die Kinder laufen neben den Fahrzeugen her und wollen irgendwelche Geschenke. Es sind sehr ärmliche Verhältnisse.

16. Tag: Fahrt zum Strandcamp in der Wüste, 09.01.2018

Auf dem Weg zum Strandcamp durch die Wüste müssen wir wieder Weichsandfelder durchqueren. Die Fahrt am Strand entlang ist wunderbar. Die auffliegenden Vögel auf die ich mich schon so gefreut hatte würden erst beim Verlassen des Strandes zwei Tage später zu sehen sein. Bis wir unser Lager errichtet und die Autos durch den weichen Sand geschoben haben, um einen Windschutz zu bekommen ist es Abend.

14. Tag: Besuch im Kinderhaus, 07.01.2018

Der Besuch im Kinderhaus wird ein unvergessenes Erlebnis. Wir werden herzlich Empfangen und erleben die Kinder bei einem Rahmenprogramm wie Fußball spielen und Vorsingen. Außerdem in ihren Klassenzimmern beim gemeinsamen „Spielen“ und Malen.
Am Nachmittag sind wir wieder im Camp. Essen, Kleidung waschen und unseren Benz neu beladen, da wir ab jetzt ohne die vielen Spendenkartons unterwegs sind.

13. Tag: Nouadhibou, 06.01.2018

Es ist ein anstrengender Tag. Wir fahren über die Grenze von Marokko nach Mauretanien. Dazwischen liegt noch ein verminter ca. 3km langer Streifen Niemandsland. Insgesamt dauert der Grenzübertritt ca. 6 Stunden. In Nouadhibou übernachten wir bei einem französischen Künstlerpaar auf dem Campingplatz am Meer. Es gibt bald nach der Ankunft Abendessen. Kamelfleisch mit orientalisch gewürztem Reis.